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Die Gläubiger-Identifikationsnummer (UCI)

Mit der Einführung der SEPA-Lastschrift wird es erstmals die Möglichkeit geben, offene Forderungen auch außerhalb nationaler Banksysteme einzuziehen. Neu im Vergleich zu bisherigen, nationalen Systemen ist, dass der Zahlungsempfänger eine europaweit eindeutige Kennung, die so genannte Gläubiger-Identifikationsnummer (oder UCI / Unique Credit Identifier) benötigt. Diese SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer wird bei jedem Lastschriftmandat angehängt und läßt so eindeutige Rückschlüsse auf den Zahlungsempfänger zu.
Aufbau der SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer (UCI)
Die Gläubiger-ID (europaweit maximal 35 Stellen) setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: Für Deutschland hat die Deutsche Bundesbank die Verwaltung der Gläubiger-Identifikationsnummer übernommen. Die Gläubiger-ID hat in Deutschland genau 18 Stellen und der Creditor Business Code wird zunächst von der Deutschen Bundesbank mit "ZZZ" vorbelegt. Für die tatsächlich verwendeten SEPA-Mandate kann der Zahlungsempfänger diesen Creditor Business Code nun frei belegen, d.h. der Zahlungsempfänger könnte hier z.B. unterschiedliche Gläubiger-IDs für unterschiedliche Abteilungen generieren und parallel nutzen.

Wie erhalte ich die Gläubiger-Identifikationsnummer?
Die Gläubiger-Identifikationsnummer kann über das elektronische Antragsverfahren bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden. Allgemeine Informationen finden Sie auf dieser Seite zur SEPA Gläubiger-Identifikationsnummer.

Die genannten Informationen entsprechen dem SEPA-Regularium Stand Mai 2012. Alle Angaben ohne Gewähr.
Statistik: 179687 erstellte Mandate (Es werden keine Daten aus dem Mandatsformular gespeichert!)

(c) Claus Lampert Finanzinformationen