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Die IBAN
(International Banking Account Number)

Bei der IBAN handelt es sich um einen weltweiten Standard für die Darstellung von Bankkontonummern. Die "International Bank Account Number" wurde mit dem Ziel entwickelt, Zahlungssysteme zu vereinheitlichen und damit auch schneller und sicherer zu machen. Durch die IBAN wird der weltweite Datenaustausch zwischen den Banken verschiedener Länder erheblich vereinfacht.
Mit der Einführung des SEPA-Standards wird bei Überweisungen und Lastschriften die Kombination aus Kontonummer und Bankleitzahl Schritt für Schritt durch die IBAN abgelöst. Diese Vereinheitlichung auf europäischer Ebene ist auch dringend nötig: In Deutschland besteht eine Bankverbindung z.B. aus Kontonummer und Bankleitzahl, in anderen europäischen Ländern ist dies teilweise jedoch völlig anders geregelt. Die IBAN bringt also eine spürbare Vereinheitlichung und das, wie schon erwähnt, nicht nicht nur auf europäischer Ebene.

Aufbau der IBAN
Die IBAN ist in der Praxis zwischen 15 (z.B. Norwegen) und 31 Stellen (z.B. Malta) lang. Maximal sind 34 Stellen möglich, diese Länge wird aber bislang von keinem Land genutzt.
Die IBAN hat grundsätzlich folgenden Aufbau: Deutschland arbeitet z.B. mit einer 22-stelligen IBAN, die neben der Länderkennung DE und der zweistelligen Prüfziffer auch die achstellige Bankleitzahl und die zehnstellige Kontonummer (aufgefüllt mit führenden Nullen) beinhaltet. Auch wenn die Verwendung der IBAN auf den ersten Blick umständlich erscheint, muss im Grunde genommen nur eine um vier Stellen längere Zahlenkombination erfasst werden im Vergleich mit der herkömmlichen Kombination aus Bankleitzahl und Kontonummer. Im Electronic-Banking ist der Mehraufwand zu vernachlässigen, da die meisten Softwarepakete in der Lage sind, die IBAN aus dere Kombination Kontonummer und Bankleitzahl zu errechnen und diese Empfängerdaten dann sowieso gespeichert werden. Im beleghaften Zahlungsverkehr ist der Aufwand zugegebenermaßen etwas höher. Die Länger der IBAN verschiedener Länder und deren Aufbau kann man in der Wikipedia nachschlagen.

Die genannten Informationen entsprechen dem SEPA-Regularium Stand Mai 2012. Alle Angaben ohne Gewähr.
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(c) Claus Lampert Finanzinformationen